Der Projektwächter: aus Hinweis wird Handlung
In komplexen Retrofit-Projekten geraten Details unter: eine SPS ohne gesichertes Backup, ein Foto ohne Zuordnung, eine kritische Schnittstelle ohne Aufgabe. Solche Lücken fallen häufig erst bei der Inbetriebnahme auf – dann sind sie teuer.
Regelbasiert und nachvollziehbar
Der Projektwächter prüft den Projektzustand fortlaufend, regelbasiert und deterministisch – bewusst ohne KI und ohne eigene Entscheidung. Neun Regeln decken die häufigsten Lücken ab, unter anderem:
- SPS ohne Backup- oder Ersatzteilstatus
- Foto ohne Zuordnung
- kritische Schnittstelle ohne Aufgabe
- CE-/MVO-Risiko ohne Quellenbezug
- hohes Kalkulationsrisiko ohne Angebotsbaustein
- entschiedene, aber nicht freigegebene Vorprüfung
- fehlendes Prüfprotokoll, offene Pflicht-Checklistenpunkte, offene Punkte
Konkret statt vage
Jeder Befund ist konkret und klickbar. Wird die Ursache behoben – etwa einer kritischen Schnittstelle eine Aufgabe zugewiesen – verschwindet der Hinweis automatisch. Ist ein Befund im Einzelfall unkritisch, lässt er sich begründet quittieren, mit Eintrag im Audit-Trail.
So wird aus einem Hinweis eine Handlung – und aus Blindflug ein steuerbarer Prozess.